Es ist eine Reise, die dahinter steckt.
Ein langsames Verstehen – von mir selbst, von anderen, von dem, was Menschen wirklich brauchen, um bei sich anzukommen.
Und eine persönliche Visualisierung einer Kanufahrt, die ich im Herzen trage und immer wieder „praktiziere“, wenn ich das so nennen will.
Am Ende dieser Reise stehen die wunderBARen Anlegestellen – kleine Impulse zum Ankommen, Wahrnehmen und Weiterpaddeln. Ein Angebot, das gerade entsteht und in regelmäßigen Abständen, 3 x pro Woche liebevoll erinnern mag, dir 5 Minuten Zeit für das wichtigste in deinem Leben zu nehmen:
Für dich.
Um zu verstehen, warum die wunderBARen Anlegestellen genau so aussehen, wie sie aussehen, lade ich dich ein, es dir gemütlich zu machen und mich auf dem Weg ihrer Entstehungsgeschichte zu begleiten.
Ich bin jemand, der umsetzt.
Wenn etwas Sinn ergibt, fange ich an.
Nicht irgendwann.
Nicht erst zu Neujahr.
Jetzt.

Das klingt erstmal nach einer Stärke – und das ist es auch.
Aber es hat mich über Jahre in eine stille Spannung gebracht, die ich erst viel später wirklich verstanden habe.
Einsicht ist der erste Schritt – aber eben nur der erste
Es gibt einen Satz, den viele kennen: Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.
Fast jeder wird das schon einmal gehört haben. Schon meine Oma war von der schlichten Weisheit dieses Satzes überzeugt.
Und gleichzeitig: Es ist eben erst der erste. Und nur der mentale.
Das ist nichts Neues. Und zutiefst menschlich.
Ich habe es täglich erlebt – bei Kolleginnen und Kollegen im Büro, in der KiTa, bei Eltern, die wussten, was sie verändern wollten, und es trotzdem nicht taten. Faulheit war dabei nicht der Hintergrund. Ebenso wenig Gleichgültigkeit.
Der wahre Grund dahinter ist, dass zwischen dem Verstehen und dem wirklichen Verankern manchmal noch eine ganze Welt liegt. Hierauf gehe ich in diesem Artikel näher ein und zeige dir gleichzeitig Möglichkeiten für deinen persönlichen Weg auf .
Vor einiger Zeit begegnete mir bei Karin Kuschik ein Satz, der hängen geblieben ist: „Wir sind Wissensriesen und Umsetzungszwerge.“
Je länger ich darüber nachdenke, desto treffender finde ich diesen Satz.
Lange war ich überzeugt, er treffe vor allem auf andere zu.
Auf mich eher nicht. Dachte ich zumindest. Jedenfalls nicht in Bezug auf Umsetzung – da bin ich schnell.
Beim Warten auf andere hingegen, schlich sich dieser Satz als Bewertung häufig in meine Gehirnwindungen.
Diese endlosen Schleifen eines „Ja, irgendwann…“ oder „Wenn wir…, dann..“ oder der Klassiker: „Erst muss noch…, dann..:“. So oft erlebte ich das Festhalten am Gewohnten, und an Gewohnheiten, auch wenn das Neue erkennbar besser wäre.
Besser für alle, wohlgemerkt.
Für ein gemeinsames Ziel.
Ich war ungeduldig.
Ich wollte keine Zeit verlieren.
Wenn ich erkannte, dass etwas gut tut – für mich, für ein Kind, für ein Team, für die Sache –, wollte ich anfangen. Direkt.
Ohne Umschweife.
Ohne Umwege.
Will ich auch heute noch, ehrlich gesagt.
Was ich dabei damals allerdings vergaß: Erkenntnis ist kein Schalter.
Und noch etwas:
Auf Sachebene mag ich schnell sein.
Auf persönlicher Ebene bin ich genauso ein Mensch wie alle anderen.
Denn in der Persönlichkeitsentwicklung – im wörtlichen Sinn, als Ent-Wicklung – sind wir im Grunde alle Lernende. Meines Erachtens lebenslang.
Wir kommen zur Welt und wachsen auf. Werden geprägt. Entwickeln uns weiter.
Und ver-wickeln uns dabei mitunter ganz ordentlich.
Der eigentliche Weg vorwärts beginnt aber doch dort, wo wir anfangen, diese Verstrickungen behutsam wieder zu lösen.
Selten ist das ein gerader Weg.
Und er braucht eben deutlich mehr als Einsicht.
Will nicht. Oder kann nicht?
Ein Missverständnis, das mich lange begleitet hat
Während meiner Coaching-Weiterbildung bekam etwas einen Namen, das ich schon lange kannte – aber nie wirklich einzuordnen wusste.
Wie angedeutet, hatte ich es zumeist als Widerstand erlebt, wenn Menschen sich nicht bewegten.
Als ob sie einfach nicht wollten.
Oder zumindest mit mir nicht wollten.
Und darunter habe ich – zugegebenermaßen – oft arg gelitten. Hatte dagegen angekämpft. Hatte Vorschläge gemacht, Ideen eingebracht, Wege aufgezeigt.
Und war nicht selten gegen betonharte Wände gelaufen.
Lange habe ich das persönlich genommen.
Heute sehe ich darin etwas anderes:
Menschen können erst dann gehen,
wenn ihr System bereit dafür ist.
Inzwischen habe ich verstanden und verinnerliche das zunehmend:
Hinter dem scheinbaren Nicht-Wollen steckt oft ein echtes Nicht-Können.
Das ist eine neurologische Realität.
Ein Nervensystem, das noch keine Sicherheit hat. Ein Mensch, der schlicht noch nicht dort ist, wohin die Idee ihn ruft.
Immer wieder hatte ich erlebt, dass meine Ideen zunächst auf Ablehnung stießen – und später plötzlich begeistert aufgenommen wurden. Nicht selten, nachdem neuer Input von außen kam, was mich zumeist frustriert hat.
Mein Verständnis davon hat sich erst verändert, als ich verstand, wie Veränderung überhaupt funktioniert.
Seither verstehe ich immer besser, was eine Idee oder ein Angebot leisten muss, damit Menschen wirklich andocken können.
Nicht irgendwann.
Nicht erst dann, wenn alles zusammengebrochen ist.
Sondern dort, wo sie gerade stehen.
Genau aus diesem Gedanken heraus sind jetzt, viele Jahre später, meine wunderBARen Anlegestellen entstanden.
21 Tage und ein Glas Wasser
Was ich in der Erzieherausbildung und aus allem späteren, was ich über Neuroplastizität gelernt habe, heute weiß: Neue Gewohnheiten brauchen ungefähr 21 Tage, um sich zu verankern. Es gibt sogar Studien, die 60 Tage und mehr belegen.
Das ist keineswegs der Tatsache geschuldet, dass wir Menschen schwach sind. Es ist schlicht eine neurobiologische Tatsache. Weiß man heute.
Unser Gehirn braucht Zeit, neue Verbindungen stabil zu machen – bis sie aus dem bewussten Wollen in den sanften Automatismus gleiten dürfen.
Ich hab das selbst erlebt. Ich wollte morgens als Erstes ein Glas Wasser trinken. Klingt simpel. Ist es auch. Eigentlich.
Und trotzdem: Ich hab erst einen Tracker führen dürfen, um dieses Vorhaben jeden Tag in mein: das möchte ich machen zu einer neuen Gewohnheit werden zu lassen.
Und das als jemand, die Tracking eigentlich bescheuert findet und sich gar nicht kontrollieren möchte.
Du wirst es ahnen: genau das hat funktioniert.
Irgendwann dachte ich gar nicht mehr darüber nach.
Heute trinke ich mein erstes Glas Wasser gleich morgens, während ich die Katzen füttere – ohne Aufwand, ohne Disziplin, ohne Drama.

Das ist die eigentliche Stärke hinter der (mindestens) 21-Tage-Idee:
Eine sanfte Wiederholung, bis etwas leicht wird. Selbstverständlich.
Der verheißungsvolle Flow stellt sich dann wie „automatisch“ ein.
Es reicht ja, im Hinterkopf zu haben, dass WIR ihn bewusst eingestellt haben, den „Automatismus“ ;o).
Anders gesagt: Am Anfang war die Entscheidung…
Was in Dänemark begann – und im Alltag weiterwuchs
Irgendwann fragte ich mich:
Was wäre, wenn ich das für mich selbst ausprobiere?
Wenn ich Zeit habe und Zeit keine Ausrede sein kann.
Im Urlaub.
Mit einem anderen Fokus.
Einem, der einlädt statt verpflichtet.
Außerdem mochte ich den Gedanken eines kleinen Dankbarkeitsrituals.
Als liebevolle Einladung, den Blick bewusst auf das zu richten, was bereits da ist.
Also brauchte ich ein Urlaubs-Journal. Mein Logbuch, wie ich mein Bullet Journal liebevoll seemännisch zu nennen pflege, ist auch voll mit genau den Aufgaben, von denen ich im Urlaub bewusst Abstand nehmen möchte.
Es musste also etwas eigenes her.
Nun passten für mich viele der Journale, die ich fand, nicht wirklich. Manche Inhalte machten stark Vorgaben, andere wirkten austauschbar. Gleichzeitig fand ich nichts, das meine Liebe zu Dänemark mit genügend Raum für eigene Gedanken, Erinnerungen und Gestaltung verband.
Also begann ich, was ich immer mache, wenn es nicht das gibt, was ich brauche: Ich mach’s halt selbst.
Ich begann, mein eigenes Reisetagebuch zu entwerfen:
Mein Dänemark-Reisetagebuch.
Ich denke in Bildern. Liebe es, zu fotografieren. Ich mag Farbe. Ich mag Sketchnotes. Ich mag kleine visuelle Anker, die den Einstieg erleichtern. Deshalb finden sich in Mein Dänemark-Reisetagebuch kleine Zeichnungen und Gestaltungselemente an den Seitenrändern. Und Fotos als Hintergrund. Sie bilden einen Rahmen Eine freundliche Einladung, anzufangen.

Mit etwas mehr Leichtigkeit.
Und mit deutlich weniger Ehrfurcht vor dem ersten leeren Blatt.
So also entstand Mein Dänemark-Reisetagebuch. Für mich ist es eine Einladung, den Tag bewusster wahrzunehmen und dem Raum zu geben, was sonst leicht untergeht.
Was als persönliche Idee begann, begleitet inzwischen auch andere Menschen auf ihren Reisen durch Dänemark.
Wie es dazu kam „ist eine andere Geschichte und die will ein anders Mal erzählt werden.“ In einem eigenen Blogartikel.
Aus dieser Erfahrung jedenfalls heraus wuchs eine größere Frage: Wie könnte das auch im Alltag funktionieren?
Ein kleines, wiederholbares Angebot für Menschen, die sich selbst oft auf später verschieben?
In den oft zitierten homöopathischen Dosen oder, wie wir Rheinländer gern sagen peu à peu.
Was bleibt: Das Sanfte
Nun, wenn ich auf die Rückmeldungen zu meinem Newsletter schaue, fällt mir folgendes auf: Kaum jemand erinnert die großen Erkenntnisse.
Was Menschen mitnehmen, sind die kleinen Impulse.
Eine kurze Meditation.
Eine Visualisierungsreise.
Ein Gedanke.
Das Gefühl, gesehen worden zu sein.
Das ist es, was bleibt: Das Sanfte.
Das, was ohne viel Aufwand in den Alltag integriert werden kann.
Genau daraus sind meine wunderBARen Anlegestellen entstanden – kleine Impulse zum Innehalten, oft nur wenige Minuten lang: eine kurze Audio-Meditation, ein Gedanke zum Mitnehmen, eine sanfte Frage, eine Sketchnote für den Moment.
Gedacht für alle, die mitten im Alltag stehen und trotzdem kurz bei sich ankommen wollen.
Sie laden dazu ein, kurz anzulegen.
Ohne zusätzlichen Druck.
Ohne Perfektionsanspruch.
Einfach als kleine Pause im Alltag.
Um im Bild zu bleiben sind sie gedacht zum:
Ankommen. Wahrnehmen. Gemütlich weiterpaddeln.
Irgendwann wurde aus dieser Idee mehr als ein Gedanke. Sie wollte raus aus meinem Kopf und hinein in die Welt.
Als etwas, das andere Menschen selbst erleben können.
Keinesfalls als großes Programm.
Schon gar nicht als weiterer Punkt auf einer ohnehin schon langen To-do-Liste.
Vielmehr als eine Einladung:
Leg doch auch mal kurz an und spüre in dich hinein.
Ich leg kurz an
In diesem Sinne ist auch meine kostenlose Probewoche entstanden:

Um auszuprobieren, wie sich das anfühlt: kurz anzulegen, statt einfach weiterzuziehen.
Ein erster Ankerplatz.
Für dich.
Drei kurze Audio-Impulse.
Eine Woche lang.
Von Herzen.
Kostenlos.
Alles Weitere darf sich zeigen
Vielleicht beschäftigt mich dieses Thema auch deshalb so sehr, weil ich selbst erlebt habe, wie wenig Wissen allein schützt, wenn wir den Kontakt zu uns selbst verlieren.
Ich habe am eigenen Leib erfahren, dass Verstehen und Verankern nicht dasselbe sind.
Ich glaube daran, dass Entwicklung leicht sein darf.
Ich glaube daran, dass sie sanft sein darf. Wiederholbar. Einladend.
Tiefe darf leicht sein.
Katja Schoonbergen
Ich glaube nämlich daran, dass kleine Ankerpausen – oder eben wunderBARe Anlegestellen – kurz, regelmäßig, ohne großen Aufwand – mehr verändern als die meisten großen Vorhaben.
Diese Überzeugung stammt nicht aus einem Buch.
Sie ist über viele Jahre gewachsen.
Beim Beobachten.
Beim Ausprobieren.
Beim Scheitern.
Beim Wiederanfangen.
Und beim wiederholten Erleben, wie viel bereits in kleinen bewussten Momenten entstehen kann.

Ein Blick zum Nachbarsteg
Während ich über kleine wunderBARe Anlegestellen für den Alltag und das genaue Konzept nachdachte, ergab sich die Möglichkeit, an einer „Freebie-Parade“ teilzunehmen.
Eine Einladung, gemeinsam mit vielen anderen Selbstständigen, die die Leidenschaft fürs Bloggen verbindet, etwas Wertvolles kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Ich glaube nämlich nicht, dass wir alles selbst entwickeln, erfinden oder lösen müssen. Oft genügt ein Blick zum Nachbarsteg. Schließlich sind wir alle einzigartig.
Das passt ohnehin sehr gut zu meiner Haltung. Zudem probiere ich ja selbst gerne Neues aus.
Warum also nicht einmal bei anderen anlegen und schauen, was es dort zu entdecken gibt?
Schließlich müssen wir nicht jede Bucht selbst erkunden. Manchmal genügt ein Blick zum Nachbarsteg.
Hier gehts zur „Freebie-Parade“ meiner Blog-Mentorin Judith Peters, der ich an dieser Stelle für all ihre Inspiration, Motivation und ihre unfassbar ansteckende Energie danke 💖 .
