Ich nehme dich mit auf eine Reise.
Hin zu Meer, Sehnsucht, Liebe, Verbindung, Schaffenskraft und Selbstwirksamkeit, Selbstliebe, Pragmatismus und Ästhetik.
In ein Land, das all das für mich miteinander verknüpft. Das mich regelmäßig entspannt, immer wieder inspiriert – und längst weit mehr ist als ein Reiseziel.
Wie daraus Mein Dänemark Reisetagebuch entstanden ist? Warum seine Seiten nicht einfach leer geblieben sind.
Auch das ist eine kleine Reise.
Nobody is perfect
Auf meinem allerersten Radiergummi in der Grundschule stand:
Nobody is perfect.
Weiß auf blau, locker zehn Zentimeter lang. Richtig schwer. Ich fand ihn damals total beeindruckend. Überdimensional groß für meine Kinderhände. Ich mochte ihn, auch wenn er sich zum Radieren als denkbar ungeeignet erwies. Vergessen habe ich ihn nicht.
Vielleicht war das einer der ersten Samen. Bis er aufging, hat es eine ganze Weile gedauert.
Und ein paar Umwege gebraucht.
Eine alte Freundschaft – wiederentdeckt
Schrift und Bild miteinander zu verknüpfen – das war kein neuer Gedanke für mich. Es gibt frühe Zeugnisse davon, aus einer Zeit, in der ich noch gar nicht wusste, dass das einen Namen hat. Als Kind war das völlig selbstverständlich für mich.

Im Erwachsenenleben war die Freude daran jedoch irgendwie recht leise in den Hintergrund getreten.
Ich spule mal vor bis zur Zeit der Pandemie.
Während für viele die digitale Welt damals zum neuen Normal wurde, sah unser Alltag anders aus. Mein Mann und ich arbeiteten beide in systemrelevanten Berufen. Statt Homeoffice und Videokonferenzen bestimmten Dienstpläne, Hygieneregeln und ein intensiver Arbeitsalltag unsere Tage.
Im Grunde lebten wir in unseren jeweiligen Arbeits-Mikrokosmossen – verbunden mit der Außenwelt vor allem durch die gemeinsamen Kontaktbeschränkungen.
Die digitale neue Welt spielte in meinem Leben bis dahin kaum eine Rolle. Im Büro gearbeitet hatte ich in einer Welt, in der Programme noch installiert wurden. Mittels Disketten.
Es gab eine Architektur in Ordnern, in Konzernen Netzwerke mit eigenen Regeln – und ich glaube, es fing gerade an, dass Dateinamen nicht mehr kryptisch verkürzt werden mussten, sondern ihren Inhalt endlich selbst erklären durften.
Ich merkte, dass ich, um den Anschluss nicht zu versäumen, einen Teil meiner beruflichen Aufmerksamkeit wieder dem administrativen – und hier vor allem dem elektronischen – Leben widmen wollte.
Mit meinem pädagogischen Wissen lag nahe, mir diesen Zugang spielerisch zu erschließen. Mit Neugier. Und mit der Idee, irgendwann Menschen erreichen zu können, die irgendwo da draußen andocken können – ganz unabhängig davon, wo sie gerade leben.
Auf diesem Weg landete ich in einer Sketchnote-Community, die während der Black-Friday-Wochen dazu aufrief:
Raus aus dem Konsum, rein in die Kreativität.
Lasst uns die Welt gemeinsam etwas bunter machen.
Allein diese Einladung hatte mich sofort gefangen. Und die Energie dieser Gemeinschaft brachte mir etwas zurück, das ich beinahe vergessen hatte: meinen Spaß am Zeichnen.
Zunächst analog. Später auch digital.

Du magst solche Gedankenreisen?
Dann komm doch mit an Bord. In meiner wunderB.A.R. ePost teile ich, was mich bewegt, was sich unterwegs verknüpft – und immer wieder kleine Impulse für dich.
Die Angst vor dem leeren Blatt
Warum ich die Seiten meines Dänemark Reisetagebuchs dabei nicht einfach leer gelassen habe, hat mit meiner eigenen Angst vor dem weißen Blatt zu tun – und mit etwas, das ich während meiner Zeit als Erzieherin neu verstehen durfte..
Ich kenne sie gut, diese Angst.
Das weiße Papier, das zurückschaut. Den Moment, in dem der Stift schon in der Hand liegt – und ich den ersten Schritt trotzdem hinauszögere, weil eine innere Stimme sagt:
Wenn ich erst einmal einen Strich gesetzt habe, kann ich nicht mehr zurück.
Kann ich das überhaupt?
Das sieht bestimmt nach nix aus.
Pünktchen, Pünktchen, Komma, Strich – damit haben viele von uns angefangen. Ich habe spontane innere Bilder von meinen Großeltern und mir am Küchentisch.
Diese selbstverständliche Einfachheit steckt noch in uns. Irgendwann haben viele von uns aufgehört zu glauben, dass das genug ist.
In meiner Zeit als Erzieherin habe ich täglich erlebt, wie früh das passieren kann. Manchmal durch Sätze, die liebevoll gemeint sind:
Das hast du aber schön gemacht. Oder:
Schau mal, wie schön die Marie das gemalt hat.
Sätze, die vergleichen, bewerten, einordnen. Und dabei unmerklich vermitteln: Es geht ums Ergebnis. Ums Gelingen. Ums Richtig-Machen. Ums Schön-Machen. Ums Gefallen.
Um Applaus von außen.
Ich habe gelernt, anders hinzuschauen und bewusst in den Dialog zu gehen und darüber in die Sichtweise des Kindes einzutauchen.
Und dabei auch etwas über mich selbst zurückgewonnen.
Meine Mentorin in Sachen Sketchnotes ist Simone Abelmann. Sie motiviert und unterstützt die vermutlich größte Sketchnote-Community Deutschlands. Simone und ihr wundervolles Team haben mich – und viele andere wunderbare Sketchnoter:innen – auf dem Weg in die Sketchnote-Welt begleitet.
Mich sogar bis hin zu meiner Buchentwicklung.
Sie sagt es so:
„Unperfekt ist perfekt.„
Das hat sich in mir eingenistet. Dabei erinnert sie mich immer wieder ans „Locker-durch-die-Hose-atmen-Prinzip“. Stromberg lässt grüßen.
Und ihr Mantra holt immer wieder meinen Radiergummi aus der ersten Klasse hervor.
Wunderbar unperfekt heißt es seit Gründung meiner Wunder-B.A.R.-Welt bei mir.
Daher war für mich klar: Die Seiten meines Reisetagebuches dürfen nicht leer bleiben. Sie wollen eine Einladung aussprechen, Raum lassen und dich bereits beim Aufschlagen in Dänemark-Stimmung versetzen.
Ein bewusster Gegenpunkt
Canva war zu diesem Zeitpunkt auf dem Vormarsch. KI-generierte Bilder tauchten zunehmend auf. Beides finde ich nützlich. Beides nutze ich selbst. Wie bei allem im Umgang mit Medien finde ich die Fragen dahinter viel spannender:
Wozu nutze ich etwas?
In welchem Rahmen?
Und mit welcher Absicht.
Die Dosis macht das Gift, heißt es ja so treffend. Ergänzen mag ich:
Der darin bereits angelegte bewusste Umgang ist von entscheidender Bedeutung.
Wie ein solcher bewusster Umgang aussehen kann?
Diese kleine interaktive 3-Minuten-Anlegestelle ist genau so entstanden: aus meiner Idee, meinen Inhalten, meinen Worten und Bildern – und mit technischer Unterstützung durch KI.
Magst du selbst kurz anlegen?
Mit meinem Buch hingegen wollte ich etwas Anderes: Zunächst wollte ich mich selbst einladen. Mir einen Wohlfühlraum zur Ent-Wicklung meiner Kreativität schaffen. Einen Ort für meine Gedanken, Bilder, Momente, an den ich gerne zurückkehre und wieder in meine Erlebnisse eintauchen kann.
Ich wollte spielerisch die Selbstwirksamkeit des eigenen Ausdrucks in den Vordergrund rücken. Ein Wiederentdecken ermöglichen. Dieses fast kindliche Erleben: Da entsteht etwas. Strich für Strich. Ich kreiere etwas.
Nicht perfekt.
Aber echt.
Mein Reisetagebuch lädt zum eigenen Entdecken ein.
Zum Schreiben, Zeichnen, Sammeln, Ausprobieren – ganz ohne Kurscharakter oder Anspruch auf perfektes Journaling. Es ist eine Einladung, wieder etwas ins Leben zu holen, das längst in uns steckt:
Den eigenen Ausdruck.
Die Freude am Gestalten.

Die Erfahrung:
Ich kann etwas erschaffen.
Mit meinen Händen.
In meinem Tempo.
Auf meine Weise.
Und wann könnte das leichter gelingen als in einer Zeit, in der wir ohnehin ein Stück aus unserem Alltag heraustreten?
Hej Dänemark, du bess e Jeföhl
Warum Dänemark?
Weil Dänemark für mich weit mehr ist als ein Reiseziel. Es ist ein Gefühl. Vielleicht kommt da auch meine rheinische DNA durch. Es gibt ja dieses kölsche Lied, in dem die ganze Stadt zu einem Gefühl wird.
Und für mich steckt darin wesentlich mehr Wahrheit über die Domspitzen hinaus, als wir vermeintlichen Vernunftwesen uns klarmachen.
Orte sind mehr als bloße Punkte auf der Landkarte.
Manche verbinden wir mit Erinnerungen. Mit Menschen. Mit Gerüchen oder Geräuschen. Mit einer bestimmten Art zu atmen.
Mit einem Gefühl von Zuhause.
Die Nordseeküste am Ringkøbing Fjord. Weiter hoch zum Stadil Fjord, zum Nissum Fjord. Wind und Dünengras, lachende Möwen, Himmel und Wasser in dieser besonderen Weite. Dort atme ich anders. Mittlerweile glaube ich, dass wir nach dem Urlaub oft vor allem das Gefühl vermissen, das wir dort erleben.
Die Ruhe.
Die Langsamkeit.
Die Weite.
Das Aufwachen mit der Sonne, die Orientierung am momentanen Wetter, der Wind, der den Kopf so herrlich frei pustet, die Haare zerzaust und der Sand, den man auch an Stellen mit heimnimmt, wo er nicht wirklich hilfreich ist.
Was bleibt, wenn der Urlaub vorbei ist?
Am Meer werden meine Gedanken klarer. Entscheidungen leichter. Vieles weniger wichtig, als es daheim noch schien.
Zwischen Dünen, Wind und Wellen entstehen oft die wichtigsten Fragen: Was möchte ich mitnehmen? Und was darf am Meer bleiben?
Gerade in diesem Sommer durfte ich wieder erleben, wie völlig unplanbar die kostbarsten Urlaubsmomente sind.
Da war ein improvisierter Schattenplatz aus Strandgut, den wir Tage später um eine Strandmuschel ergänzten, weil der Sand immer neue Wege zu uns fand und irgendwann keiner mehr paniert sein wollte.
Da war die Sandbank, die mein Mann erkundete – und plötzlich wurde aus einem Spaziergang ein ganz besonderer Moment.
Völlig umspült vom Meer.
Ich stand buchstäblich mitten im Meer.
Ich ging förmlich über das Meer.
Dann stand ich oft an der Waterkant. Hörte einfach dem Wind und den Wellen zu. Ließ den Blick schweifen. Nahm wahr, wie unterschiedlich Wellen klingen können.
Machte Tonaufnahmen.
Und plötzlich wurde aus dem Versuch, eine Erinnerung festzuhalten, selbst ein bewusster Urlaubsmoment. Vielleicht liegt genau darin etwas Wesentliches:
Manche Erinnerungen suchen sich mehr als einen Weg, um bei uns zu bleiben.
Manche wollen gehört werden.
Andere gezeichnet.
Gesammelt.
Eingeklebt.
Oder einfach für einen Moment ganz bewusst wahrgenommen.
Und manche können erst im Nachhinein festgehalten werden – weil im entscheidenden Moment alle Hände anderweitig gebraucht wurden.

Fotos sammeln? Oder Bedeutungen?
Ich liebe Bilder. Ich liebe Kunst. Ich liebe Fotos.
Wer mich kennt, weiß, dass ich ohne Smartie nicht aus dem Haus gehen kann, und zwar, weil ich dann gar keine Fotos machen kann.
Blöd für mich also, wenn es an der Ladestation hängt oder ich es vergessen habe – was gar nicht so selten vorkommt.
Dann nehme ich besondere Momente bewusst in mich auf. Trage sie sozusagen direkt im Herzen.
Seit es die Möglichkeit dieses kleinen, transportablen, smarten, mobilen, multifunktionalen Begleiters gibt, halte ich Naturmomente fest.
Himmel. Licht. Landschaften. Tiere. Kleine Details am Wegesrand. Situationen. Stimmungen.
Dessen ungeachtet erzählen Fotos selten die ganze Geschichte. Oftmals bilden sie nur einen Teil dessen ab, was ich sehe und wahrnehme.
Ein Bild zeigt vielleicht den Strand.
Besser: einen Strandabschnitt.
Aber erinnert es mich später noch daran, wie der Klang der Wellen an diesem Tag war?
Wie kalt das Wasser war?
Worüber wir gelacht haben?
Welcher Gedanke plötzlich auftauchte, während ich auf den Horizont sah? Was mich berührt hat?
Was ich mitnehmen wollte?
Und was am Meer bleiben durfte?
Genau dafür wollte ich einen Raum schaffen. Neben all den Fotos die ich sammle, wollte ich einen Ort, für die Bedeutung.
Und für meine Dankbarkeit.
Nicht jeder Schatz liegt im Sand
Manche finden wir nur in uns selbst
Genau deshalb wollte ich ein Reisetagebuch entwickeln, das mehr bewahrt als Fakten oder Sehenswürdigkeiten. Eines, das Platz bietet für Gedanken, Gefühle, Naturbeobachtungen, kleine Wunder und persönliche Erkenntnisse.
Wer schreibt, der bleibt, heißt es.
Und es macht etwas mit uns, wenn wir die Dinge aus dem Kopf aufs Papier bringen.
Wenn wir sie im besten Sinne festhalten.
Ver-schriftlichen.
Ein-prägen.
Buchstäblich vielleicht sogar ins Papier – vor allem, wenn der Druck mit dem Stift zu groß ist.
Ach, wie viel metaphorische Weisheit da in unserer Sprache zu entdecken ist, merke ich gerade beim Schreiben.
Nun wollte ich im Urlaub bewusst keine ständige Erinnerung an meinen Arbeitsalltag haben.
Keine To-do Listen, die in meinem Kopf herumschwirren.
Keine Termine, die demnächst anstehen.
Kein Journaling als Werkzeug zur Selbstorganisation.
Kurz: kein Selbstoptimierungsprojekt mit Meerblick.
Ich wollte im Hier und Jetzt sein.
Also musste ein eigenes Buch her. Die am Markt erhältlichen Reisetagebücher waren mir entweder zu unpersönlich oder zu eng in ihren Vorgaben, um mich darin kreativ ausleben zu können.
Na, und wie so oft, wenn ich nicht das finde, was ich für meinen Bedarf brauche: Dann entwickle ich es halt selbst.
Selbst gestaltet. Eigens kreiert. Mit viel Liebe zum Detail.

Ich wollte ein Buch, das innerlich und äußerlich spiegelt, was ich mit Dänemark verbinde.
Langsamer werden. Slow-Mo.
Gemütlichkeit.
Be-sinnlichkeit.
Weite.
Meeresrauschen. Licht. Spontane Begegnungen.
Gedanken, die plötzlich auftauchen.
Oder auch einmal gar keine Gedanken.
Meditativ anmutende Zustände.
Denn auch das gehört dazu.
Reisen kann eine Unterbrechung des Funktionierens sein. Eine Gelegenheit, wieder wahrzunehmen. Genauso wie eine Gelegenheit, etwas Neues auszuprobieren. Ohne Druck. Spielerisch. Ohne Verpflichtungen, die immer wieder anklopfen. Ohne Alltag eben.
Und manchmal auch eine Möglichkeit, sich selbst ein Stück näherzukommen.
Was berührt mich hier eigentlich so sehr?
Diese Frage stelle ich mir immer gerne. Denn wenn ein Ort in uns etwas auslöst, lohnt es sich genauer hinzuschauen und in uns hinein zu spüren. Was genau ist es?
Die Weite?
Die Ruhe?
Das einfache Leben?
Die Nähe zur Natur?
Das Gefühl von Freiheit?
Es tut uns gut, uns selbst immer wieder Fragen zu stellen. Weich. Liebevoll. Auch und gerade im Alltag.
Unsere Sehnsuchtsorte erzählen uns auch immer etwas darüber, was uns guttut.
Meine Sehnsucht nach Dänemark ist sicher längst mehr als eine Urlaubsidee. Sie ist Teil meiner Ausrichtung geworden und justiert meinen inneren Kompass. Auch die Inspiration zu meinem Angebot: Ich leg kurz an kommt auch aus dieser Kraftquelle. Ich habe eine Vision, die mich schon länger begleitet:
Ein Haus mitten im Dünengras.

Die Nordsee oder ein Fjord in der Nähe. Vielleicht sogar ein eigener Steg? Ein Boot.
Ankommen. Innehalten. Gemütlich weiterpaddeln.
Urlaub als Übungsfeld
Was wäre, wenn wir im Urlaub einmal ganz bewusst und neugierig beobachteten, was uns guttut?
Wann atme ich tiefer?
Wann werde ich ruhiger?
Was lässt mich die Zeit vergessen?
Wann bin ich ganz da?
Was davon könnte ein kleines Stück mit nach Hause kommen? Als Erinnerung. Als Erfahrung. Als Möglichkeit. Ganz ohne neues Vorhaben, das spätestens am dritten Montag im Alltag scheitert
Die Klarheit entsteht oft im Tun.
Das habe ich selbst erfahren – beim Zeichnen, beim Schreiben, beim Entwickeln dieses Buches.
Und immer wieder beim Ankommen am Fjord.
Sommer 2024
Im Sommer 2024 habe ich Mein Dänemark-Reisetagebuch veröffentlicht. Über 80 Seiten. Für mindestens 4 Wochen Urlaub.
Als Print-on-Demand.
Ressourcenschonend, weil nur dann ein Exemplar gedruckt wird, wenn jemand das Tagebuch haben möchte.
Mit Raum für Gedanken, Skizzen, Fotos und persönliche Notizen.
Entstanden aus meiner Liebe zu Dänemark, meiner wiedergefundenen Freude an der Verbindung von Schrift und Bild und meinem Wunsch, Menschen zu ermutigen, ihren eigenen Ausdruck wiederzuentdecken.
Seither bin ich selbst auf einer Reise.
Auf einer Reise in meine heutige Selbstständigkeit, die noch lange nicht beendet ist.
Auch das Buch darf sich weiterentwickeln. Rückmeldungen zeigen mir, was sich manche Menschen zusätzlich wünschen:
mehr Begleitung für den Start
QR-Codes zu Meditationen
Sketchnote-Impulse,
ein bisschen mehr Handreichung auf den ersten Seiten.
Das darf in die Folgeversion einfließen. Denn auch ein veröffentlichtes Buch muss nicht für alle Zeiten fertig sein.
Nobody is perfect. Da isser wieder, mein Radiergummi.
Heute sage ich: Wunderbar unperfekt.
Und dann ist da ja auch noch meine Heide
Ich darf in der wunderschönen Lüneburger Heide, genauer: in der Nordheide, leben.
Mein Mann hat mal das Bonmot geprägt:
Leben, wo andere Urlaub machen.
Das denken die Dänen übrigens bestimmt genau so.
Seit vielen Jahren fotografiere ich unsere Heidelandschaft. Sie ist zu allen Jahreszeiten wunderschön. Bietet über die Monate ihre ganz eigenen Reize und Stimmungen.
Heide, Felder und Wälder.
Meine Bilder und Kalender mit Motiven und Sprüchen haben ihre eigenen Fans gefunden.
Und auch das ist sicher kein Zufall.
Manche Orte laden dazu ein, festgehalten zu werden. Einfach, weil sie etwas in uns berühren.
Wie wunderbar ist es, das zu teilen.
Zum Mitnehmen
Wer schreibt, nimmt oft mehr mit nach Hause als Muscheln, Steine und Fotos.
Nach meinem Empfinden bewahrt ein Reisetagebuch so viel mehr als Orte.
Es bewahrt die Version von uns, die dort am Meer saß.
Mit Wind im Haar.
Kaffee in der Hand.
Weite vor den Augen.
Und für einen Moment ganz bei sich.
Falls du Lust bekommen hast: Mein Dänemark-Reisetagebuch ist hier bei Amazon erhältlich. Log dich glygglich – das ist mein Wunsch für dich.
Und weil Geschichten manchmal weiterreisen möchten, habe ich mir rund um meinen und den nahenden 2. Geburtstag des Dänemark Reisetagebuchs noch etwas Besonderes überlegt.
Eine kleine Sommeraktion für alle, die Dänemark lieben, Erinnerungen gerne festhalten oder in diesem Jahr noch ans Meer reisen. Ganz ausgereift ist sie noch nicht. Aber so viel kann ich schon verraten: Mein Dänemark-Reisetagebuch wird dabei eine ziemlich tragende Rolle spielen.
Wenn du neugierig bist, schau in den nächsten Tagen wieder vorbei – oder trag dich für meine Sonntags-ePost ein.
Ich tüftele derweil noch ein bisschen an den Details.

Und falls du dich über meinen Hoptimisten wunderst, der immer wieder auftaucht:
Auch der ist ganz bewusst gewählt.
Ende der 1960er-Jahre schuf der dänische Designer Gustav Ehrenreich die Hoptimisten. Auf der offiziellen Seite werden sie mit „Lächeln, Optimismus und guter Laune“ verbunden.
Ihre Idee: Freude verbreiten und Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Na, wenn das mal nicht zu mir passt.
Und zu Simones Einladung, die Welt gemeinsam ein bisschen bunter zu machen.
Du siehst, oftmals braucht es gar nicht viel. Einen Kreis. Eine Ellipse. Eine Idee.
Und die Freude daran, etwas Eigenes in die Welt zu bringen.
Vi ses & bleib‘ hoptimistisch.


