Warum mich meine eigenen Themen noch berühren dürfen – und was das über Entwicklung und meine Arbeit als Tiefendialog Coachin erzählt.
Am 27. August 2025 wurde ein Demo-Coaching mit mir aufgezeichnet.
Gegen Ende meiner Weiterbildung zur Tiefendialog Coachin rückte mein erstes eigenes Coaching näher – und mit ihm die Verantwortung.
Ich glaubte, noch nicht genug zu wissen und zu können. Ich wollte abliefern, es richtig und gut machen. Der Anspruch an mich selbst wurde so groß, dass ich das Vertrauen in mich und schließlich sogar den Weg infrage stellte, den ich längst eingeschlagen hatte.
Fast auf den Tag genau ein Jahr später habe ich mir diese Aufzeichnung noch einmal angesehen. Mein erster Gedanke war:
Och nee! Immer noch dasselbe Thema.
Unter meinem Anspruchsdenken und dem Mich-beweisen-Müssen hatte ich damals den Kontakt zu dem verloren, was ich längst konnte.

Da saß ich also, ein Jahr später, mit all dem, was ich inzwischen gelernt, verstanden, ausprobiert und erlebt habe – und hörte mich über etwas sprechen, das mich auch heute noch berührt.
Für einen Moment sah ich nur das: Das alte Thema ist immer noch da.
Dasselbe Thema – und doch ist etwas Entscheidendes anders
Dann hörte und spürte ich genauer hin.
Ja, ich war berührt. Noch immer kommen mir mitunter Tränen, wenn ich an meinen Weg denke und Situationen vor meinem inneren Auge auftauchen, die ihre Spuren hinterlassen haben.
Mein Lebensweg war eben auch alles andere als leicht. Was ich erlebt habe, darf mich bis heute berühren. Das Erlebte gehört zu meiner Geschichte. Und mit jedem Schritt verändert sich, wie ich damit weitergehe.
Ich richte mich auf. Ich wachse. Ich bin mehr als das, was mir widerfahren ist.
WunderBAR unperfekt. Einzig. Nicht artig.
Sehr schnell bemerkte ich, wie unmittelbar ich beim Anschauen der Aufzeichnung wieder in meine innere Aufrichtung kam. Wie viel leichter mir meine Ressourcen zugänglich waren. Ich konnte wahrnehmen, was gerade in mir geschah, ohne mich darin zu verlieren. Ich fand ziemlich fix zurück zu dem, was mich trägt.
Oberflächlichkeit ist nicht meins. Tiefe kann ich. Unerschütterbar.
Bei diesen Sätzen sollte ich damals einen Moment bleiben. Es ging darum, mich mit ihnen zu verbinden. Sie nicht nur zu verstehen, sondern vor allem zu spüren.
Und dann kam dieser erste tiefe Atemzug.
Ich fühlte Wärme.
Heute, ziemlich genau ein Jahr später, berührte mich das Thema erneut.
Das Thema mochte dasselbe sein.
Mein Umgang damit war es nicht.
Dass mich etwas noch berührt, bedeutet nicht, dass ich nichts gelernt habe.

Katja Schoonbergen
Wenige Tage später höre ich die ersten Interviews des Vielbegabungskongresses 4.0 von Anne Heintze. Hier kannst du dich aktuell dafür anmelden.
Plötzlich begegnet mir noch eine andere Lesart meines vermeintlichen immer noch: Da kehrt da nicht einfach nur ein altes Thema zurück. Da wird auch ein roter Faden sichtbar, den ich lange noch nicht als solchen erkennen konnte.

Bei einem der ersten Vielbegabungskongresse von Anne Heintze habe ich mich erstmals selbst als vielseitigen und vielbegabten Menschen erkannt. Als Scanner-Persönlichkeit.
Dabei erinnerte ich mich an ein Coaching, das bereits viele Jahre zurücklag. Dort war mir zum ersten Mal das Thema Hochsensibilität begegnet. Um mich mit damit vertraut zu machen, wurde mir die Lektüre von „Wenn die Haut zu dünn ist.“ ans Herz gelegt.
Im Verlauf jenes Kongresses begann ich immer mehr zu verstehen, dass meine vielen Interessen und Begabungen nebeneinander Platz haben dürfen. Dass sie keine lose Sammlung einzelner Abzweigungen sind, sondern miteinander verbunden sein können. Sein dürfen. Dass es andere gibt, die so ticken wie ich.
In einem Interview zum Thema Trauma lernte ich schließlich Savina Tilmann kennen. Aus dieser Begegnung entwickelte sich schnell mehr: ein mehrtägiger Workshop und kurz darauf mein Weg zur Tiefendialog-Coachin.
Rückblickend war der Faden also längst aufgenommen. Ich konnte das Muster nur noch nicht erkennen.
Ich müsste doch längst darüber hinweg sein
Vielleicht kennst du diesen Gedanken auch: Ich habe doch so viel reflektiert. Ich verstehe, woher das kommt. Ich kenne meine Muster. Ich weiß inzwischen, wie ich atmen, Abstand gewinnen und mich regulieren kann. Warum trifft es mich dann immer noch?
Warum triggert mich etwas?
Zieht an Fäden, die mich eher zu einer Marionette machen, denn zu einer aktiv und bewusst handelnden Person?
Hinter all diesen Fragen steckt allzu leicht ein stiller Anspruch:
Wenn ich wirklich gewachsen wäre, dürfte es nicht mehr wehtun.
Wenn ich etwas verstanden habe, müsste es erledigt sein.
Wenn ich achtsam und bewusst mit mir umgehe, dürfte ich nicht wieder an derselben Stelle landen.
In einem der ersten Kongressinterviews dieses Jahres sprach Anna Marton darüber, wie viele zusätzliche korrigierende oder negative Rückmeldungen neurodivergente Kinder im Laufe ihres Aufwachsens erhalten können. Allein dadurch, dass sie mit einem reaktiveren Nervensystem ausgestattet sind und ihr Gehirn einfach mehr Informationen und Impulse zu verarbeiten hat. Es stand eine Zahl von mehreren tausend Mal im Raum.
Unabhängig davon, wie exakt sich nun eine solche Zahl für den einzelnen Menschen beziffern lassen mag – der Gedanke dahinter hat mich wirklich tief berührt.
Wiederholte negative Rückmeldungen können für jedes Kind schmerzhaft sein und sein empfundenes Selbstwertgefühl nachhaltig beeinträchtigen. Ein Kind lernt durch die Reaktionen seiner Bezugspersonen schließlich nicht nur, wie die Welt funktioniert. Es entwickelt darüber auch eine Vorstellung davon, wer es ist, ob es richtig ist und ob es mit seinem Erleben willkommen ist.
Für ein Kind, das besonders viel wahrnimmt, tief denkt, intensiv fühlt und feine Zwischentöne aufnimmt, können solche Rückmeldungen noch schwerer wiegen. Eine Korrektur seines Verhaltens kann sich in seinem Erleben mit der Zeit wie eine Bewertung seines ganzen Wesens anfühlen.
Denn was geschieht mit einem Kind, das wieder und wieder hört und spürt:
Du bist zu viel.
Zu laut.
Zu sprunghaft.
Zu empfindlich.
Nicht richtig bei der Sache.
All diese Rückmeldungen bleiben nicht einfach im Denken. Sie können sich tief mit dem eigenen Erleben verweben und zu Überzeugungen und ganzen Glaubenssatzgebirgen auftürmen:
Mit mir stimmt etwas nicht.
Ich müsste anders sein.
Ich darf mich erst zeigen, wenn ich mich besser im Griff habe.
Ich müsste doch längst darüber hinweg sein ist in der Konsequenz womöglich nur eine erwachsene Variante derselben alten Forderung: Sei wie die übrigen. Fall bloß nicht auf.
Verstehen kann Orientierung geben. Es kann Zusammenhänge sichtbar machen und neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen. Doch Erkenntnis ist kein Schalter. Darüber habe ich bereits in der Entstehungsgeschichte der wunderBARen Anlegestellen reflektiert.
Gefühle halten sich derweil an keinen Stundenplan. Unser Nervensystem führt keine Liste, auf der ein altes Thema nach erfolgreicher Bearbeitung einfach abgehakt wird. Es scannt vielmehr rund um die Uhr nach Bedrohungen – und nach dem, was einst als solche abgespeichert wurde.
Manches meldet sich wieder. In einer neuen Situation. Aus einem anderen Blickwinkel. Manchmal leiser, manchmal überraschend deutlich.
Die entscheidende Frage ist für mich heute weniger: Ist das Thema endlich weg? Viel spannender finde ich:
Wie begegne ich mir und meinem Gegenüber, wenn es wieder auftaucht?
Wachstum zeigt sich manchmal in der Rückkehr
Früher hätte mich dieselbe Berührung womöglich länger aus der Bahn geworfen. Möglicherweise hätte ich mich dafür verurteilt, wieder an diesem Punkt zu stehen. Hätte auch schon einmal versucht, die Tränen möglichst schnell wegzuatmen, wegzuwischen, wegzudenken oder mit einer hilfreichen Erkenntnis zu überdecken.
Heute kann ich sie da sein lassen.
Ich kann anerkennen, dass mein Weg schwer war.
Dass ein Teil von mir noch immer weiß, wie sich Ohnmacht, Verunsicherung oder fehlende Verbindung anfühlen.
Zugleich kann ich wahrnehmen, was heute ebenfalls da ist: meine Erfahrung, meine Ressourcen, meine Handlungsfähigkeit und meine innere Aufrichtung. Und der Weg, der bereits hinter mir liegt. Den ich gemeistert habe. Überlebt habe.
Zwei Wahrheiten dürfen gleichzeitig in mir wohnen:
Ich bin gewachsen. Und ich bin berührt.
Ich habe viel verstanden. Und ich fühle noch.
Ich kann mich selbst halten. Und manchmal brauche ich Begleitung.
Keine dieser Wahrheiten nimmt der anderen etwas weg.
Tränen sind kein Gegenbeweis
Kommen mir heute Tränen, sehe ich sie nicht länger als Beweis dafür, dass ich feststecke.
Sie erzählen davon, was ich getragen, durchlebt und bewegt habe. Sie würdigen einen Weg, der Kraft gekostet hat. Sie verleihen meiner Trauer Ausdruck.
Innere Reife, so denke ich mittlerweile, liegt nicht darin, irgendwann unverletzbar zu sein. Für mich zeigt sie sich darin, dass ich bemerke, was in mir geschieht.
Dass ich mich dafür nicht kleinmache.
Dass ich unterscheiden kann:
Was gehört zum Heute?
Was klingt aus früheren Erfahrungen nach?
Was brauche ich gerade?
Und was möchte ich mit dem tun, was ich fühle?
Ich muss die alte Wunde dafür weder aufreißen noch leugnen. Ich darf sie wahrnehmen, würdigen und versorgen.
Die Narbe erinnert mich schließlich nicht nur an die Verletzung.
Sie erinnert mich auch daran, dass ich sie überlebt habe.
Dass ich gewachsen bin.
Und wie begleite ich Menschen mit ähnlichen Themen?
In meinem Demo-Coaching tauchte eine weitere Frage auf, die mich seinerzeit umtrieb: Wie soll ich Menschen mit ähnlichen Themen begleiten, wenn mich meine eigenen Themen noch berühren?
Ich könnte daraus eine nahezu unerfüllbare Voraussetzung machen: Erst muss ich selbst mit allem durch sein. Erst muss ich jede Ausbildung abgeschlossen, jede Methode sicher beherrschen und jede eigene Wunde restlos geheilt haben. Dann darf ich anfangen.
Nur: Wann wäre ein Mensch jemals fertig?
Ich bin heute sicher, dass meine Aufgabe als Coachin nicht darin liegt, über allem zu stehen. Ich muss auch nicht so tun, als hätte ich auf jede Frage eine Antwort. Abgesehen davon stelle ich im Coaching schließlich Fragen.
Viel wichtiger ist, dass ich mich selbst gut genug kenne, Verantwortung für meine Themen übernehme und immer feiner unterscheiden kann, was zu mir und was zu meinem Gegenüber gehört.
Dazu gehört auch, meine eigenen Grenzen zu kennen. Wahrzunehmen, wann zusätzliche Fachkompetenz gebraucht wird und ich einen Menschen an eine fachlich passendere Stelle weiterverweisen darf.
Meine Erfahrung macht mich nicht unberührbar. Sie macht mich aufmerksamer.

Katja Schoonbergen
Ich weiß, wie es sich anfühlen kann, wenn der Kopf längst verstanden hat und etwas im Inneren noch Zeit braucht. Ich kenne das Ringen zwischen Verstehen und Verletzung.
Und ich weiß, wie wertvoll genau dann ein Mensch sein kann, der dableibt, ohne zu drängen, vorschnell zu deuten oder eine schnelle Lösung über den Schmerz zu legen.
Ich muss nicht fertig sein, um wirksam zu sein
Vor gar nicht so langer Zeit durfte ich erleben, dass Vertrauen keine vollkommene Souveränität braucht. Ich benannte offen, dass etwas für mich neu und ich infolgedessen ein wenig aufgeregt sei. Mein Gegenüber erlebte diese Offenheit als authentisch und wertvoll. Dadurch entstand Vertrauen. Wir konnten gemeinsam erkunden, was es für ein stimmiges Gespräch braucht.
Im Verlauf des Gesprächs sprach mein Gegenüber eine persönliche Grenze aus. Ich konnte sie ganz selbstverständlich annehmen und stehen lassen, ohne zu drängen. Dieses Nein durfte einfach da sein.
Genau dort können wunderB.A.R.e Gespräche und ein Safe Place entstehen: wo wir uns zeigen dürfen, ohne perfekt sein zu müssen. Wo ein Nein gehört und das eigene Tempo geachtet wird.
Ich darf kompetent sein und trotzdem etwas zum ersten Mal tun. Ich darf einen sicheren Rahmen anbieten und dabei selbst Mensch bleiben. Mein Noch-nicht-fertig-Sein mindert meinen Wert nicht.
Tiefe – der rote Faden, den ich erst später erkannte
Ich erlaube mir inzwischen, das noch klarer zu sehen und auch auszusprechen: Tiefe kann ich. Die verkörpere ich.

Und auch das erkenne ich gerade durch die ersten Interviews des Vielbegabungskongresses noch einmal neu: Vieles von dem, was meine Arbeit heute prägt, ist nicht erst durch eine Coachingausbildung in mein Leben gekommen. Meine Haltung ist über Jahrzehnte gewachsen.
Als Dres. Noni Höfner und Charlotte Cordes von ihrem provokativen Ansatz erzählten, den sie aus der Lehre der Provokativen Therapie von Frank Farrelly entwickelt haben, erinnerte ich mich an das Prinzip der Paradoxen Intervention aus meiner sozialpädagogischen Ausbildung – und an konkrete Situationen aus meiner Arbeit mit Kindern.
Etwa an meine Haltung gegenüber einem Kind, das seine Gefühle laut und heftig ausdrückte: Du darfst schreien. Ich bleibe bei dir. Wir schützen die anderen. Und ich sorge dafür, dass auch ich es aushalten kann.
Damals hätte ich vermutlich nicht gesagt: Darin zeigt sich bereits mein traumasensibler Blick. Heute indes erkenne ich ihn.
Ich habe das Verhalten nicht einfach abstellen wollen. Ich habe versucht, Beziehung zu halten, Sicherheit zu schaffen und zugleich Grenzen zu schützen.
Auch die Verschlimmerungsfrage aus dem Coaching und Dr. Gunther Schmidts spielerisch-leichte Überzeichnungen im hypnosystemischen Arbeiten gehören für mich in diese gedankliche Familie: Ein Muster darf sichtbar und manchmal sogar ein wenig größer gemacht werden. Dahinter liegt oft weit mehr, als auf den ersten Blick erkennbar ist.
Vielleicht besteht Entwicklung deshalb auch darin, anzuerkennen, was längst da war. Die Qualifizierungen haben mir Sprache, Modelle und Sicherheit gegeben. Die Art, wie ich Menschen wahrnehme und ihnen begegne, hat jedoch eine viel längere Geschichte. Es ist eine Frage der Haltung.
Ich kann aufmerksam wahrnehmen, bewusst hinspüren und auch dort bleiben, wo sich nicht sofort eine Antwort zeigt. In Sachen Achtsamkeit und Bewusstheit arbeite ich jetzt an mir, mit mir und mit anderen Menschen seit fast 20 Jahren.
Damit bin ich längst nicht am Ende des Weges. Und doch längst weit genug, um ein Stück mit jemand anderem gehen zu können. Es hat gereicht, um anzufangen. Darum bin ich losgegangen, wie es so schön heißt. Habe meinen Mut zusammengenommen und mich selbständig gemacht.
Das ist vielleicht genau die Entwicklung, die ich in der alten Aufzeichnung neu erkennen konnte: Ich muss nicht beweisen, dass mich nichts mehr berührt. Ich darf sehen, wie ich mir begegne, wenn es das tut. Wie schnell ich mich wiederfinde. Wie bewusst ich wählen kann, was ich dem Erlebten an Raum gebe. Wie verlässlich meine Ressourcen inzwischen erreichbar sind.
Damals brauchte ich die Gewissheit, Verantwortung übernehmen zu können, ohne vorher jede mögliche Situation beherrschen zu müssen. Ich musste mir selbst wieder vertrauen.
Heute sehe ich, dass dieses Vertrauen trägt – auch wenn mich das Thema noch berührt.
Dasselbe Thema. Und doch eine andere Katja.
Du musst mit deinen Themen nicht allein bleiben
Selbstreflexion kann unglaublich viel bewegen. Sie hilft uns, Zusammenhänge zu erkennen, Muster zu verstehen und uns selbst freundlicher zu begegnen.
Und dann gibt es Momente, in denen ein Gegenüber wertvoll wird. Ein Mensch, der sich einlässt. Der mitgeht, ohne zu drängen. Der nicht bewertet, wie weit du längst sein müsstest. Der mit dir hinschaut, was gerade da ist und was du brauchst.
Im Tiefendialog darfst du dich sortieren und hinspüren. Unwohlsein, Schmerz oder Scham müssen weder übergangen noch zum Mittelpunkt deiner ganzen Geschichte werden. Gemeinsam können wir wahrnehmen, was dich berührt, welche Ressourcen längst in dir liegen und wie du wieder in Kontakt mit deiner eigenen Handlungsfähigkeit kommst.
Es ist nicht sicher, dass du anschließend mit allem durch bist. Es ist jedoch ziemlich sicher, dass du dir selbst auf deinem weiteren Weg verlässlicher begegnen kannst. Deine Handlungsfähigkeit wiederentdeckst und dich wieder mehr und mehr auf dich verlassen kannst.
Es steckt alles in dir. Manchmal darf man es nur wiederentdecken.
Wichtig ist mir zu sagen, dass es nicht darum geht, über alles hinweg sein zu müssen. Viel wichtiger ist es, dir selbst Zeit, Raum und Begleitung zu erlauben, um anders hindurchzugehen. Letztlich geht es um Integration. Es geht nicht darum, über alles hinweg sein zu müssen. Viel wichtiger ist es, dir selbst Zeit, Raum und Begleitung zu erlauben, um anders hindurchzugehen.
Was dir widerfahren ist, gehört zu deiner Geschichte. Es darf Spuren hinterlassen haben. Du darfst heute entscheiden, wie viel Raum diese Spuren in deinem weiteren Leben einnehmen.
Wenn du spürst, dass du ein Thema nicht länger allein im Kreis bewegen möchtest, lade ich dich zu einem unverbindlichen Kennenlerngespräch ein. Wir schauen gemeinsam, wo du gerade stehst und ob meine Art der Begleitung für dich stimmig ist.
Was ich aus der Begegnung mit mir mitnehme
Manchmal erkennen wir unsere Entwicklung erst, wenn uns etwas Vertrautes wieder begegnet.
Dann sehen wir zuerst vielleicht nur: Ach nee, das ist ja immer noch da.
Wenn wir dann dranbleiben und ein wenig länger und genauer hinschauen, entdecken wir womöglich noch etwas anderes:
Wir stehen anders.
Wir atmen anders.
Wir sprechen anders mit uns.
Wir kennen den Weg zurück zu uns inzwischen besser.
Und manchmal erkennen wir dabei noch etwas:
Das, was wir lange als Unentschlossenheit, Umweg oder unverbundene Vielseitigkeit erlebt haben, war möglicherweise längst Teil unseres Weges. Der rote Faden war schon da. Wir sehen erst später, welches Muster er gewebt hat.
Berührt zu sein und gewachsen zu sein schließen einander nicht aus. Vielseitig zu sein und einen klaren Weg zu haben ebenso wenig.
Beides darf wahr sein.
Magst du ein Stück begleitet gehen?
Dann reserviere dir ein Zeitfenster für ein wunderBARes Gespräch zum Kennenlernen. Wir schauen, was dich gerade berührt, ob die Chemie zwischen uns stimmt und welcher nächste Schritt für dich stimmig ist.
Kein Müssen, kein Fertigsein – nur ein erstes Anlegen.
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Bleib in Verbindung – mit dir und mit mir
Wenn dich dieser Gedanke begleitet, dass berührt und gewachsen nebeneinander wohnen dürfen, magst du vielleicht dranbleiben. In meiner WunderBARen ePost teile ich solche Reflektionen, kleine kreative Pausen und Impulse für deinen Weg zurück zu dir.
