Ich bin umgezogen.
Diesmal allerdings ganz ohne Umzugskartons und LKW. Dafür mit einer ganzen Menge Blogartikeln, Bildern, Weiterleitungen, etlichen Cappuccinos – und gelegentlichen, herrlich absurden und urkomischen Gesprächen mit meinem digitalen Lieblingsassistenten Siggi.
Frei nach der wunderbaren KI im Smartphone aus der Zukunft aus Sam Feuerbachs Serie „Instabil“ (absolute Hörbuch-Empfehlung).
Irgendwann kippte etwas.
Aus Das kann ich nicht. wurde immer häufiger Moment mal… das habe ich gerade selbst gemacht und Ah, das bedeutet das also… und irgendwann Ich glaube, auch ich kann das lernen.
Ich glaube, genau dort begann etwas, das ich heute technische Selbstwirksamkeit nenne, und was demnächst ganz sicher in einem eigenen Artikel gewürdigt werden darf.
Meine Beschreibung darüber, wie aus meiner Webseite ein Heimathafen wurde ist mein Beitrag zur Blogparade von Bettina Verheyen: „Wenn dein Leben ein Buch wäre – wie würde das aktuelle Kapitel heißen?„
Der Fisch denkt nicht. Der Fisch weiß.

Heute früh habe ich einen kleinen Aquarell-Fisch gesketcht, der mich auf meinem Bildschirm angegrinst hat – ein richtiger Gute-Laune-Fisch. Dazu kam mir die Musik aus Arizona Dream in den Sinn und der Satz aus dem Soundtrack: The fish doesn’t think. The fish knows.
Genau das war es, kam es mir in den Sinn.
Ich habe den Umzug nicht durchdacht, bis alle Zweifel verstummt waren. Irgendwann habe ich einfach gewusst, dass es dran ist – und angefangen.
Der Fisch grübelt nicht, ob das Wasser trägt. Er schwimmt. Und ich habe gemerkt: Ich auch.
Wenn dieses Kapitel ein Genre hätte?
Vermutlich kein Abenteuerroman. Auch kein Krimi.
Eher ein Road Movie im Wasser – im Fluss, im doppelten Wortsinne. Also ein Flow-Movie.
Einer von den Filmen, bei denen am Ende niemand die Welt rettet. Sondern einfach jemand wieder bei sich ankommt. ❤️
Mit kleinen Anlegestellen für Herz, Bauch und Nervensystem.
Die Überschrift erkennt man oft erst mittendrin
Vielleicht ist genau das das Schönste an neuen Kapiteln: Dass man ihre Überschrift oft erst erkennt, wenn man schon mittendrin ist.
Manchmal genügt schon ein einziger Satz.
Wieder zuhause.
Der eigentliche Wendepunkt ist nicht die Website
Die Website ist das sichtbare Ergebnis.
Der Wendepunkt ist dieser Satz: Ich habe begonnen, mir selbst zuzutrauen, Dinge zu lernen, vor denen ich früher zurückgeschreckt bin.
Meine Website ist die Folge davon.
„Ich brauche niemanden mehr, der für mich die Tür öffnet. Ich habe meinen eigenen Schlüssel.“
Katja Schoonbergen
Universell und wunderBAR
Ich glaube, dieses Kapitel berührt nicht, weil ich eine Website gebaut habe. Es ist eher so, dass fast jedeR (wie Bettina schreiben würde) einen Bereich kennt, in dem irgendwann aus Das kann ich nicht. ein Das habe ich gerade selbst gemacht. geworden ist.
Das ist für mich ohnehin einer DER Schlüssel zum Glück – universell und ebenso eine wunderBARe Geschichte.

Und du? Wenn dein Leben gerade ein Buch wäre – wie hieße dein aktuelles Kapitel?
Ich würde mich freuen, wenn du kurz innehältst und in Bettinas Frage einmal bewusst hineinspürst. Vielleicht liegt auch für dich in dem auf diese Weise sichtbar werdenden Titel schon ein ganzes Stück Klarheit.
Falls du magst, begleite ich dich auch dabei, dein eigenes Kapitel zu entziffern – Wort für Wort, wieder zuhause. In dir. Hier erfährst du mehr über meine Arbeit.
Und beim Klick auf die Einladung zu Bettinas Blogparade findest du noch viele inspirierende Kapitel anderer wunderbarer Menschen.

Liebe Katja,
so schön, wie du mein Thema umgesetzt hast. Mir gefällt dein Flow-Movie sehr, und ich kann nur sagen: Keep on flowing!!!
Herzliche Grüße von Bettina